Abbildung eines kosmischen Bereichs mit einem auffälligen hellen Halo, umgeben von diffusen Gaswolken und vereinzelten Sternformationen, mit der Bezeichnung „r200m“.

Baryonen am Rand: eROSITA Himmels-Durchmusterung weist „fehlendes“ kosmisches Gas in  Außenbereichen von Galaxienhaufen nach

Ein Forscherteam des MPE hat mit Daten der eROSITA-Himmelsdurchmusterung heißes Gas entdeckt, das sich weit über die bekannten Grenzen von Galaxienhaufen erstreckt. 
Eine wissenschaftliche Collage aus 112 quadratischen Einzelbildern des Weltraumteleskops Euclid, angeordnet in einem sechs-mal-sechs Raster auf schwarzem Hintergrund. Jedes Quadrat zeigt eine andere starke Gravitationslinse im fernen Universum. Im Zentrum fast jedes Bildes befindet sich eine helle, meist gelblich-weiß leuchtende Vordergrundgalaxie. Um diese zentralen Galaxien herum sind die Auswirkungen der Raumzeitkrümmung deutlich zu erkennen: Das Licht noch fernerer Hintergrundgalaxien erscheint als blau leuchtende, kreisförmig gebogene Lichtbögen, fadenartige Strukturen oder fast geschlossene Ringe – sogenannte Einsteinringe. Einige Bilder zeigen auch punktförmige Mehrfachbilder derselben Hintergrundgalaxie, die symmetrisch um das Zentrum angeordnet sind. Die Details sind sehr scharf, und im Hintergrund der einzelnen Quadrate sind jeweils weitere winzige, ferne Galaxien und Sterne als Lichtpunkte erkennbar.

10.000 Euclid-Linsen gesucht: MPE-Aufruf für Space Warps

Das Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) in Garching lädt die Öffentlichkeit ein, am Citizen-Science-Projekt „Space Warps" auf der Plattform Zooniverse teilzunehmen. In noch unveröffentlichten Aufnahmen des Euclid-Weltraumteleskops der ESA sollen Freiwillige starke Gravitationslinsen identifizieren. Die Wissenschaftler erwarten über 10.000 neue Kandidaten – mehr als in 50 Jahren aller früheren Entdeckungen zusammen.
Farbige Darstellung des Universums in Röntgenstrahlen, zeigt komplexe Strukturen und galaktische Nebel.

Weltraumteleskop untersucht Röntgenemission des Sonnensystems

SRG/eROSITA zeigt erstmals, wie unser Sonnensystem das Erscheinungsbild des Röntgenhimmels verändert
 
Zwei Exoplaneten in der Nähe eines Sterns und eine Grafik. Um zu bestätigen, dass es sich bei diesem neuen Objekt tatsächlich um einen Planeten handelt und nicht um eine ausgedehnte Materialansammlung innerhalb der Scheibe, beobachteten die Astronomen es mit dem Instrument GRAVITY+ am VLT-Interferometer (VLTI). Das VLTI bündelt das Licht mehrerer Teleskope und ist daher empfindlich genug, um selbst sehr kleine Details zu erkennen. Mithilfe von GRAVITY+ bestätigte das Team, dass es sich bei dem neuen Objekt um eine punktförmige Quelle handelt und nicht um eine ausgedehnte Wolke innerhalb der Scheibe.

Seltener Nachweis zweier Protoplaneten
 

Mit dem GRAVITY-Instrument am VLT Interferometer der ESO bestätigten Astronomen die Existenz des Protoplaneten WISPIT 2c. Dieser neue Fund bietet seltene Einblicke in die Planetenentstehung und zeigt, dass Planetensysteme parallel entstehen können.
Ein Mond und ein Planet vor einem Milchigen Schweif

Lebensfreundliche Bedingungen auf fernen Monden

Selbst in der Dunkelheit des Alls könnte Leben möglich sein: Ein Team von Forschenden des Exzellenzclusters ORIGINS hat gezeigt, dass Monde freifliegender Planeten ihre Ozeane über Milliarden Jahre flüssig halten können
Das Large Binocular Telescope auf dem Mount Graham in Arizona, USA, vor einem Sternenhimmel

Die Expansion des Universums mit kosmischem Feuerwerk messen

Münchner Forschende nehmen eine äußerst seltene Supernova hinter einer Gravitationslinse auf und modellieren sie.
Vier Teleskope auf einem Hügel projizieren mehrere Laserstrahlen in einen tiefblauen, sternenübersäten Nachthimmel und lassen an astronomische Beobachtungen denken.

Paranal-Nachthimmel gesichert: Erfolg für Astronomen-Appell

Appell von Nobelpreisträger Reinhard Genzel und Astronomie-Community erfolgreich: Industrieprojekt gestoppt
Ein Molekülmodell mit farbigen Atomen vor dem Hintergrund einer dramatischen orange-roten Nebelwolke suggeriert ein wissenschaftliches Forschungsthema.

Neue Erkenntnisse über die Ursprünge der Chemie des Lebens

Astrophysiker entdecken größte schwefelhaltige Molekülverbindung im All
Mehrere Observatoriumsteleskope mit Laserstrahlen, die bei klarem Wetter auf den Nachthimmel gerichtet sind und moderne astronomische Forschungsgeräte hervorheben.

GRAVITY+ läutet neue Ära der Interferometrie ein

Anfang November 2025 wurden vier Laserstrahlen in den Himmel über dem Paranal-Observatorium der ESO in Chile abgefeuert, die jeweils einen künstlichen Stern erzeugten, um Astronomen bei der Messung und Korrektur von atmosphärischen Unschärfen zu unterstützen. Dieser beeindruckende Start, jeweils einer von jedem 8-Meter-Teleskop, markiert einen wichtigen Meilenstein des vom MPE geleiteten GRAVITY+-Projekts, das die Fähigkeit des VLTI, schwächere Objekte zu beobachten, verstärkt.
Sternenfeld mit mehrfarbigen Spektraldiagrammen, die Intensitäts- und Wellenlängendaten veranschaulichen und kosmische Elemente hervorheben.

4MOST beginnt seine kosmische Entdeckungsreise

Das erste Licht markiert den Beginn einer ehrgeizigen Mission, bei der die physikalischen und chemischen Fingerabdrücke Tausender Himmelsobjekte gleichzeitig entschlüsselt werden sollen.

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