Spiralförmige Wolkenformation mit hellem, orangefarbenem Zentrum vor dunklem Hintergrund.

Schwarze Löcher wachsen ihrer Galaxie davon

eROSITA findet im späten Universum eine Population mit extremen Massenverhältnissen
Simulation, die komplexe elliptische Umlaufbahnen von Sternen zeigt, die durch die Anziehungskraft eines zentralen Schwarzen Lochs beeinflusst werden.

Ein Stern auf extremer Bahn

S301 spürt die Rotation des zentralen Schwarzen Lochs der Milchstraße
Darstellung von drei Schwarzen Löchern in einer Spiralgalaxie, die von leuchtenden Sternen und interstellarem Gas umgeben ist.

Kosmisches Trio

Drei Schwarze Löcher in einer Galaxie 12,5 Milliarden Lichtjahre entfernt geben Einblick in frühes Universum
Ein kreisförmiges astronomisches Bild, das eine dichte Verteilung von Sternen im gesamten Bildfeld zeigt, mit einem deutlich erkennbaren, leuchtend gelben Sternhaufen nahe der Bildmitte, der die Konzentration der Sterne hervorhebt.

eROSITA liefert die bislang umfassendste Durchmusterung des hochenergetischen Universums

In der zweiten Datenveröffentlichung des eRosita-Weltraumteleskops befinden sich mit nahezu zwei Millionen fast doppelt so viele astronomische Röntgenquellen wie zuvor
Visualisierung einer Spiralgalaxie mit darüberliegenden gekrümmten blauen Linien und Gruppen aus grünen und orangefarbenen Punkten, die durch Pfeile verbunden sind und möglicherweise Magnetfelder oder Teilchenbahnen darstellen.

Erste beobachtbare Signatur ambipolarer Diffusion in dem prästellaren Kern L1544 entdeckt

Beobachtung der ersten Signatur ambipolarer Diffusion in einem prestellaren Kern. Die Messungen zeigen eine subtile Relativbewegung zwischen ionisiertem und neutralem Gas und liefern neue Einblicke in die Rolle von Magnetfeldern bei der Sternentstehung.
Spektrum und Teleskop

HETDEX öffnet riesigen kosmischen Datensatz für Wissenschaftler, Laien und KI

Das Hobby-Eberly-Teleskop-Dark-Energy-Experiment (HETDEX) hat die umfangreichste Durchmusterung des frühen Kosmos abgeschlossen und die gesamte Datenbank ist nun für alle öffentlich einsehbar.
Abbildung eines kosmischen Bereichs mit einem auffälligen hellen Halo, umgeben von diffusen Gaswolken und vereinzelten Sternformationen, mit der Bezeichnung „r200m“.

Baryonen am Rand: eROSITA Himmels-Durchmusterung weist „fehlendes“ kosmisches Gas in  Außenbereichen von Galaxienhaufen nach

Ein Forscherteam des MPE hat mit Daten der eROSITA-Himmelsdurchmusterung heißes Gas entdeckt, das sich weit über die bekannten Grenzen von Galaxienhaufen erstreckt. 
Eine wissenschaftliche Collage aus 112 quadratischen Einzelbildern des Weltraumteleskops Euclid, angeordnet in einem sechs-mal-sechs Raster auf schwarzem Hintergrund. Jedes Quadrat zeigt eine andere starke Gravitationslinse im fernen Universum. Im Zentrum fast jedes Bildes befindet sich eine helle, meist gelblich-weiß leuchtende Vordergrundgalaxie. Um diese zentralen Galaxien herum sind die Auswirkungen der Raumzeitkrümmung deutlich zu erkennen: Das Licht noch fernerer Hintergrundgalaxien erscheint als blau leuchtende, kreisförmig gebogene Lichtbögen, fadenartige Strukturen oder fast geschlossene Ringe – sogenannte Einsteinringe. Einige Bilder zeigen auch punktförmige Mehrfachbilder derselben Hintergrundgalaxie, die symmetrisch um das Zentrum angeordnet sind. Die Details sind sehr scharf, und im Hintergrund der einzelnen Quadrate sind jeweils weitere winzige, ferne Galaxien und Sterne als Lichtpunkte erkennbar.

10.000 Euclid-Linsen gesucht: MPE-Aufruf für Space Warps

Das MPE lädt die Öffentlichkeit ein, am Citizen-Science-Projekt „Space Warps" auf der Plattform Zooniverse teilzunehmen. In noch unveröffentlichten Aufnahmen des Euclid-Weltraumteleskops der ESA sollen Freiwillige starke Gravitationslinsen identifizieren. 
Farbige Darstellung des Universums in Röntgenstrahlen, zeigt komplexe Strukturen und galaktische Nebel.

Weltraumteleskop untersucht Röntgenemission des Sonnensystems

SRG/eROSITA zeigt erstmals, wie unser Sonnensystem das Erscheinungsbild des Röntgenhimmels verändert.
 
Zwei Exoplaneten in der Nähe eines Sterns und eine Grafik. Um zu bestätigen, dass es sich bei diesem neuen Objekt tatsächlich um einen Planeten handelt und nicht um eine ausgedehnte Materialansammlung innerhalb der Scheibe, beobachteten die Astronomen es mit dem Instrument GRAVITY+ am VLT-Interferometer (VLTI). Das VLTI bündelt das Licht mehrerer Teleskope und ist daher empfindlich genug, um selbst sehr kleine Details zu erkennen. Mithilfe von GRAVITY+ bestätigte das Team, dass es sich bei dem neuen Objekt um eine punktförmige Quelle handelt und nicht um eine ausgedehnte Wolke innerhalb der Scheibe.

Seltener Nachweis zweier Protoplaneten
 

Mit dem GRAVITY-Instrument am VLT Interferometer der ESO bestätigten Astronomen die Existenz des Protoplaneten WISPIT 2c. Dieser neue Fund bietet seltene Einblicke in die Planetenentstehung und zeigt, dass Planetensysteme parallel entstehen können.

Personen und Projekte

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